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Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) gibt der Forstwirtschaft eine Stimme. Er ist die repräsentative Vertretung aller mit der Forstwirtschaft und dem Wald befassten Akteure in der Bundesrepublik Deutschland und setzt sich für die Interessen und Belange einer nachhaltigen Forstwirtschaft ein.

Nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet für den DFWR, dass Pflege und Bewirtschaftung der Wälder im Interesse ihres gesunden, stabilen und leistungsfähigen Zustandes, ihrer Multifunktionalität durch Nutzung, Schutz und Erholung und im Interesse der Landeskultur und des Umweltschutzes erfolgen – in der Gegenwart und in der Zukunft. Dies ist die Basis für rund 2 Millionen Waldbesitzer in Deutschland, die eine Waldfläche von 11,4 Millionen Hektar – das sind rund 32 % des Bundesgebietes – bewirtschaften. 

Der Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V. wurde 1950 als Nachfolgeorganisation des 1919 errichteten „Reichsforstwirtschaftsrates“ gegründet, der 1934 durch die Diktatur der Nationalsozialisten aufgelöst wurde. Der Sitz des Deutschen Forstwirtschaftsrates war bis Dezember 2007 in Bonn, bevor er im Januar 2008 seine Arbeit in Berlin aufnahm.

Die Präsidenten des Deutschen Forstwirtschaftsrates seit 1950 waren:

1950–1953 Franz Freiherr von Perfall
1953–1965 Julius Speer
1965–1974 Kurt Mantel
1974–1978 Gerhard Speidel
1978–1983 Hans-Georg Primus
1983–1990 Alexander Freiherr von Elverfeldt
1990–1992 Ulrich Maier
1992–1995 Erich Naujack
1995–2007 Hermann Ilaender
seit 2007 Georg Schirmbeck

 

Literatur

Johannes Fischbach-Einhoff, Ulrich Schraml, Andreas Katthagen, Deutscher Forstwirtschaftsrat (Hrsg.): Deutscher Forstwirtschaftsrat 1950–2000. 50 Jahre für Wald, Forstwirtschaft und Umwelt. Rheinbach bei Bonn 2000, ISBN 3-00-006273-4.

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