Projekt „Ferienlernort Wald und Feld Natur erleben und entdecken“

PRESSEMITTEILUNG 07/17
 
Projekt „Ferienlernort Wald und Feld – Natur erleben und entdecken“ ein voller Erfolg. Georg Schirmbeck als Schirmherr und Botschafter für eine verantwortungsvolle Landnutzung.
 
Spremberg, den 27.07.2017: Georg Schirmbeck, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates e. V. und Schirmherr über das Projekt, sprach am 27. Juli mit den teilnehmenden Schülern aus Brandenburg und Sachsen. Schirmbeck machte deutlich, „dass wir nach 8.000 Jahren menschlicher Sesshaftigkeit im 21. Jahrhundert mit den Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen, nachhaltig umgehen müssen, um sie auch für nachfolgende Generationen zu erhalten. Dies betrifft den Wald, genauso wie das Feld. Boden, Wasser, Nahrung, Holz, Artenvielfalt und Luft sind im Angesicht der zunehmenden Weltbevölkerung die wertvollsten Güter und die Grundlage unserer Zukunft. Wir müssen die Flächen, die uns zur Verfügung stehen, nachhaltig nutzen und uns gleichzeitig für einen wirksamen Naturschutz einsetzen. Das stellt uns als Forstleute vor besondere Herausforderungen, derer wir uns gerne und engagiert widmen.“
 
Innerhalb des einwöchigen Projektes lernten die Schüler aus 5. und 6. Klassen die verschiedenen Aspekte der Landschaftsnutzung in der Niederlausitz näher kennen. Dazu wurden die Themen Jagd, Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Bergbau spielerisch und unter fachkundiger Anleitung vermittelt. Fokus des Projektes war die Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für Ressourcen, deren Gewinnung sowie ein nachhaltiger Umgang damit. Ziel war es, die handwerklichen Fähigkeiten der Schüler zu fördern, die Teamfähigkeit zu stärken, körperliche Arbeit kennenzulernen und die Werte der nachhaltigen Ressourcennutzung zu verinnerlichen.
 
Des Weiteren betonte Schirmbeck in einem Interview, „wie wichtig eine verantwortungsvolle Umweltbildung – gerade bei Heranwachsenden – ist, denen allzu oft Horrorszenarien aufgezeigt werden, die ein baldiges Ende von Artenvielfalt und natürlichen intakten Naturräumen suggerieren. Hier müssen wir als Landnutzer darauf aufmerksam machen, dass die Forstleute seit über 300 Jahren in Deutschland bereits erfolgreich aktiven Umweltschutz betreiben und gleichzeitig die Ressource Holz verfügbar halten. Denn unsere bewirtschafteten Wälder sind der erlebbare Beweis für einen erfolgreichen Natur- und Artenschutz bei gleichzeitiger nachhaltiger Nutzung der zukunftsfähigen Ressource Holz!“
 
Das Projekt ist ein Verbundprojekt der Kuhla Erlebnis GmbH und des Archäotechnischen Zentrums Welzow und wurde vom Land Brandenburg gefördert.
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