5.702 Bäume für den Grüne Woche-Wald

Berlin (ots) - Die Grüne Woche 2016 wirkt nachhaltig: Am heutigen Internationalen Tag des Waldes hat der Berliner Umweltstaatssekretär Christian Gaebler gemeinsam mit dem Leiter der Berliner Forsten, Elmar Lakenberg, Georg Schirmbeck (Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates), Karen Raupach (Messe Berlin GmbH) und Auszubildenden der Berliner Forsten die ersten 200 Bäume des Grüne Woche-Waldes gepflanzt. Den jungen Eichen, Hainbuchen, Linden und Kirschbäumen werden im Herbst 2016 mehr als 5.500 weitere Bäume folgen.

Auf der Internationalen Grünen Woche 2016 hatten engagierte Besucher kräftig in die Pedalen getreten und auf dem "Waldpflegetandem" 5.702 Bäume für den Grüne Woche-Wald erradelt. Am nordöstlichen Stadtrand Berlins auf Flächen des Forstamtes Pankow entsteht mit dem Grüne Woche-Wald ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Forstbranche und der Messe Berlin GmbH, das in den kommenden Jahren fortgesetzt werden soll.

Wildnis in Deutschland: Wirksamkeit pauschaler Ansätze hinterfragen!

Beim jüngsten parlamentarischen Frühstück diskutierten die Vertreter der Plattform Forst & Holz mit Abgeordneten und Mitarbeitern des Deutschen Bundestages das Thema Wildnis. Das Impulsreferat am 17. Februar 2016 hielt Prof. Hermann Spellmann, Leiter der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt. Prof. Spellmann erläuterte neben der Definition von Wildnisgebieten auch die Ziele der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt (NBS). Im Fokus standen die beabsichtigten Flächenstilllegungen im Wald. Diese sehen vor, fünf Prozent der Waldfläche Deutschlands bzw. zehn Prozent des öffentlichen Waldes aus der Nutzung zu nehmen. Auf diesen Flächen sollen Wildnisgebiete bzw. Wildnisentwicklungsgebiete entstehen. Die in Deutschland vorherrschende romantische Verklärung von Wildnis führt – besonders bei der heute urban geprägten Bevölkerung – zu einem verzerrten Blick auf die Thematik, erläuterte Spellmann.

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Steffen Rathke ist neuer Sprecher der Plattform Forst & Holz

Bei ihrer Sitzung in Berlin am 13.01.2016 wählten die Mitglieder der Plattform Forst und Holz Herrn Steffen Rathke zu ihrem neuen Sprecher. Rathke, Vizepräsident des Deutschen Holzwirtschaftsrates e. V. (DHWR) sowie Vizepräsident der Deutschen Säge- und Holzindustrie – Bundesverband e. V. (DeSH), vertritt in der Plattform die Interessen der Holzindustrie. Er löst Georg Schirmbeck, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates e. V. (DFWR) ab, der als Vertreter der Forstwirtschaft nun turnusgemäß die Funktion des Plattformsprechers an einen Vertreter der Holzwirtschaft übergibt. „Ich freue mich auf die anstehenden Aufgaben und eine weiterhin gute Zusammenarbeit zwischen Forst- und Holzwirtschaft“, so Rathke nach seiner Wahl.

Georg Schirmbeck erhält die Goldene Tanne 2014

Berlin, 1. Dezember 2014. Der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Dr. Wolfgang von Geldern, ehrte im Rahmen eines Parlamentarischen Abends am 27. November Georg Schirmbeck mit der Goldenen Tanne 2014. Der in Zusammenarbeit mit der Düngekalk-Hauptgemeinschaft (DHG) verliehene Ehrenpreis wurde dem 65-jährigen Niedersachsen, der seit 2007 die Präsidentschaft des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) ausübt, für seinen jahrzehntelangen Einsatz zur Zukunftssicherung des Waldes zuteil. Von Geldern erinnerte vor etwa 60 geladenen Gästen insbesondere an den vielfältigen Einsatz von Georg „Schorse“ Schirmbeck für Wald und Forst während seiner Zeit im Niedersächsischen Landtag (1990 bis 2002) und im Deutschen Bundestag (2002 bis 2013).

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Der Kampf geht weiter

Gegen das Kartellamt und für eine Bewirtschaftung in Zusammenarbeit mit dem Forstamt: Bei der Mitgliederversammlung des Waldbauvereins Prüm zeigte man sich am Montag selbstbewusst. Schirmbeck: "Wir brauchen uns nicht zu verstecken. Das, was wir leisten, ist toll." Nicht nur dafür erntet er starken Applaus.

Berichterstattung
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