Bundeswaldinventur Unentbehrliche Grundlage für Politik und Wirtschaft

Die Bundesregierung ist zur Erhaltung des Waldes und zur Förderung der Forstwirtschaft sowie zur Durchführung internationaler Verpflichtungen gemäß § 41 a „Walderhebungen“ des Bundeswaldgesetzes gefordert, im Zehnjahresabstand die großräumigen Waldverhältnisse und forstlichen Produktionsmöglichkeiten Deutschlands zu erfassen.

Hierfür wird seit dem Jahre 1986 die Bundeswaldinventur als terrestrische Stichprobeninventur mit permanenten Probepunkten durchgeführt. Die Inventurergebnisse erwiesen sich mittlerweile als unentbehrliche Planungs- und Entscheidungsgrundlagen für alle forst-, umwelt- und wirtschaftspolitisch tätigen Akteure.

Bislang erfolgten drei Bundeswaldinventuren (1986 BWI-1, 2002 BWI-2, 2012 BWI-3).

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ist beauftragt, per Rechtsverordnung („Bundeswaldinventur-Verordnung“) mit Zustimmung des Bundesrates die notwendigen Vorschriften über das für die Bundeswaldinventur anzuwendende Stichprobenverfahren und die zu ermittelnden Grunddaten zu erlassen.

Mit Schreiben vom 23. Juni 2016 eröffnete das BMEL ein Verbands-Beteiligungsverfahren, um die in Erarbeitung befindliche Verordnung für die BWI-4 (Stichjahr 2022) kritisch würdigen zu lassen und Korrekturhinweise abzurufen.

Auf der Grundlage erfolgter DFWR-Expertendiskussionen übergab der DFWR am 17.10.2016 dem BMEL fristgerecht seine nachfolgende Stellungnahme.

Stellungnahme hier herunterladen.

 

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