Charta für Holz 2.0

Die Charta für Holz 2.0
 
Der offizielle Startschuss war im April 2017: Unter dem Motto "Klima schützen. Werte schaffen. Ressourcen effizient nutzen" stellte Bundesminister Schmidt die neue Charta für Holz 2.0 vor. Mit ihrem zweifelsohne bedeutenden Potenzial ist sie ein Meilenstein für den Klimaschutzplan 2050 der Bundesrepublik.
 
Die Charta definiert sechs Handlungsfelder, die mit je einer Arbeitsgruppe aus Expertinnen und Experten besetzt sind:
  • AG „Bauen mit Holz in Stadt und Land“: Klimafreundliches Bauen mit Holz bietet Potenziale bei knappem Wohnraum durch kurze Bauzeiten sowie geringem Gewicht bei hoher Tragfähigkeit und Flexibilität.
  • AG „Potenziale von Holz in der Bioökonomie“: Neue Produkte aus Holz sowie die Wertschöpfung, insbesondere bei der Verwendung von Laubholz, erhöhen.
  • AG „Material- und Energieeffizienz“: Herstellungsprozesse und Produkte sollen verbessert und die Kreislaufwirtschaft sowie die Kaskadennutzung weiter ausgebaut werden.
  • AG „Ressource Wald und Holz“: Das Holzaufkommen soll nachhaltig gesteigert, arten- und strukturreiche sowie produktive Wälder weiterhin sichergestellt und der Kleinprivatwald gestärkt werden.
  • AG „Cluster Forst und Holz“: Die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Branchenvernetzung soll verbessert und der Transfer zwischen Praxis und Forschung ausbauen werden.
  • AG „Wald und Holz in der Gesellschaft“: Der Informationsaustausch mit der Öffentlichkeit über die positiven Effekte der Nutzung und Verwendung von Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung sollen in den Fokus gerückt werden.
  • die AG „Forschung und Entwicklung“ dient als Querschnittsthema aller anderen AGs.
Mit der Charta für Holz 2.0 soll u. a. der Klimaschutzbeitrag durch Holzverwendung aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung verstärkt, die Ressourceneffizienz bei dem Aufkommen und der Verwendung von Holz optimiert und ein Beitrag zum Erhalt und Ausbau von Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit des Clusters Forst und Holz geleistet werden. Gleichzeitig gilt es, die gesellschaftliche Akzeptanz nachhaltiger Waldbewirtschaftung und einer intelligenten Holzverwendung zu steigern. Maßgebliche Erfolgsfaktoren des neuaufgelegten Charta-Prozesses sind die Konzeption mit Fokus auf die spätere Umsetzung konkreter Maßnahmen sowie die aktive Beteiligung von Ländern, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden.
 

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Weitere Informationen finden Sie unter https://www.charta-fuer-holz.de.

 

 
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