Auf Besuch in Finnland

Vergangene Woche reisten DFWR-Präsident Georg Schirmbeck und Geschäftsführer Wolf Ebeling nach Finnland. Dort besichtigten sie das PONSSE-Werk und informierten sich vor Ort über den Stand der Digitalisierung bei Forstmaschinen. Des Weiteren tauschte man sich bei einem „Runden Tisch“ unter anderem mit Vertretern desfinnischen Landwirtschafts- und Forstministeriums über die Lage der Forstwirtschaft in den beiden waldreichen Ländern aus. Mitgenommen wurden, neben Einblicken in aktuelle forsttechnischen Neuerungen, reichlich Erkenntnisse über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Waldbewirtschaftung der beiden Länder.

Auf dem Bild (v.l.): Tuomo Moilaiven (PONSSE), Annegret Wahlers-Dreeke (Wahlers Forsttechnik), Ehrengard Dümpert von Alvensleben (Waldbesitzerverband Sachsen-Anhalt), Ralf Dreeke (Wahlers Forsttechnik), Robert Morigl (Vorsitzender KWF), Prof. Dr. Ute Seeling (Geschäftsführende Direktorin des KWF), Georg Schirmbeck (Präsident DFWR), Silvia Settekorn (Vorsitzende FUV Brandenburg), Wolf Ebeling (Geschäftsführer DFWR), Raimund Ziegler (FHP Österreich)

DFWR Präsident im Gespräch mit AFD-Bundestagsfraktion

Am Dienstag (20.11.) traf sich DFWR Präsident Georg Schirmbeck mit Vertretern der AFD-Bundestagsfraktion. MdB Protschka, Agrarpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion und MdB Felser, stellvertretender Fraktionssprecher, informierten sich über die  Forst- und Holzwirtschaft in der Bundesrepublik. Vor dem Hintergrund der Folgen des Klimawandels ging es unter anderem um die aktuellen Herausforderung für den Wald und die Forstbranche.

FOREST 4.0: Digitalisierung im Cluster Forst & Holz Deutsch-österreichische Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

Im Rahmen der Österreichischen Holzgespräche 2018 unterzeichneten am Mittwoch (14.11.) in Graz (Steiermark) die Vorsitzenden der deutschen Plattform „Forst & Holz“ Georg Schirmbeck und der österreichischen Plattform „Forst Holz Papier“ Rudolf Rosenstatter die Kooperationsvereinbarung Forest 4.0.  „Lasst uns mit der Entwicklung eines gemeinsamen elektronischen Datenstandards sprichwörtlich künftig mit einer Stimme sprechen. Grenzenlos. Digital. Prozessorientiert.“, betonte Schirmbeck, der als Präsident des deutschen Forstwirtschaftsrates die Stimme der deutschen Forstwirtschaft repräsentiert. Mit der Kooperationsvereinbarung sollen grenzüberschreitende, digitale Kommunikations- und Automatisationstechnologien im Wirtschaftscluster Forst & Holz entwickelt werden. Man möchte nationale und internationale Kommunikations- und Kompatibilitätsprobleme beim Verarbeiten der elektronischen Daten auflösen. Im Zeitalter der Megatrends Globalisierung und Digitalisierung wollen die Partner gemeinsam die Voraussetzungen dafür schaffen, die Versorgung und den Absatz des ökologisch und ökonomisch essentiellen Rohstoffes Holz zu sichern. Die damit verbundenen Produktions- und Logistikprozesse sollen rationalisiert und effizienter werden, um dadurch den Beitrag des europäischen Wirtschaftsclusters Forst & Holz für den Klimaschutz zu befördern und zu verstärken. „Reichen wir einander die Hand und lassen Sie uns die gewaltigen Zukunftsherausforderungen im Bereich der Forst- und Holzwirtschaft zur Daseinsvorsorge aller gemeinsam lösen!“, sagte Rudolf Rosenstatter nach Unterzeichnung der Vereinbarung.
Hintergrundinformation Ziel der Kooperation ist es, in den nächsten zwei Jahren die digitale Kommunikation im deutschösterreichischen Wirtschaftscluster Forst & Holz zu harmonisieren, sie effizienter und aus Sicht des Datenschutzes zugleich sichererer zu gestalten. Zum Nutzen aller beteiligter Akteure sollen die bislang vorherrschenden statischen Modelle in dynamische Prozessmodelle überführt und weiterentwickelt werden..

DFWR Präsident im Gespräch mit Frau Heidrun Bluhm, MdB

Am gestrigen Dienstag (6.11.) traf sich DFWR Präsident Georg Schirmbeck mit Frau Heidrun Bluhm (MdB, Die Linke) im Bundestag zu einem Gespräch über die Lage der deutschen Forstwirtschaft. Hierbei erklärte er unter anderem die zukünftigen Herausforderungen, die die Forstwirtschaft im Land zu bewältigen hat. Auch die aktuellen Folgen der Stürme, Dürre und der Käferkalamität dieses ereignisreichen Jahres wurden auf den Tisch gebracht. In diesem Zusammenhang begrüßte er ausdrücklich die Forderung der Linken, zusätzlich 100 Millionen Euro für den Waldumbau bei den Haushaltsberatungen einzuplanen.