Interview bei Tagesschau

Berlin, den 04.08.2018: Dem deutschen Wald droht eine Jahrhundertkatastrophe: Dürre bedroht den deutschen Wald. Thomas Weber, Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes Brandenburg und DFWR-Präsident Georg Schirmbeck machen sich Sorgen und fordern Unterstützung für den Waldbesitz. „Es entstehen Kosten in Höhe von mindestens 500 Millionen Euro. Mindestens die Kosten für das Pflanzgut sollte Waldbesitzern erstattet werden", forderte Schirmbeck.
 
Den Beitrag der Tagessschau vom 04.08.2018 finden Sie hier:
 

Interview bei Deutsche Welle - Der Tag

Berlin, den 03.08.2018: Dem deutschen Wald droht eine Jahrhundertkatastrophe: Dürre und Hitze stellen ein Risiko für den Wald und den Waldbesitz dar. DFWR-Präsident Georg Schirmbeck: „Der Waldumbau zur Anpassung unserer Wälder an den Klimawandel läuft. Waldumbau dauert, dazu gehört Geduld und muss auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse erfolgen, um Fehler zu vermeiden. Außerdem bedarf es dazu mehr qualifiziertes Forstpersonal."
 
Das Interview mit der Deutschen Welle - Der Tag vom 03.08.2018 finden Sie hier:
 


Waldbesitzer können keine Vollkosten bezahlen

Berlin, den 03.08.2018: Ausgehend von der „Berliner Erklärung - Forstwirtschaft braucht Zukunft“ des Deutschen Forstwirtschaftsrates gibt Georg Schirmbeck Antworten auf aktuelle Fragen der Forstpolitik: laufende Forstreformen, Auf- und Ausbau von Holzvermarktungs- und Beförsterungsstrukturen. Er warnt dabei u. a. davor, die öffentliche Forstverwaltung „einzudampfen“, ohne ein sachgerechtes alternatives Zukunftskonzept zu haben.
 
Den kompletten Artikel aus dem Holz-Zentralblatt finden Sie hier: Holz-Zentralblatt, S. 718, Nr. 31
 
Die "Berliner Erklärung - Forstwirtschaft braucht Zukunft" finden Sie hier: "Berliner Erklärung"

Deutsch-österreichische Absichtserklärung „FOREST 4.0“ unterzeichnet

Am 26.06.2018 unterzeichneten am Rande der 68. Jahrestagung des Deutschen Forstwirtschaftsrates in Berlin Vertreter der deutschen Plattform „Forst & Holz“ und der österreichischen Plattform „Forst Holz Papier“ eine gemeinsame Absichtserklärung zur Bewältigung der im Bereich der Digitalisierung liegenden Zukunftsherausforderungen entlang der holzbasierten Wertschöpfungskette.
 
Zusätzlich motiviert durch ein an die Unterzeichner gerichtetes Grußwort der per Videoübertragung zugeschalteten österreichischen Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, Frau Elisabeth Köstinger, vereinbarten die Vorsitzenden beider Plattformen eine enge Zusammenarbeit bei der Entwicklung der dringend erforderlichen digitalen Infrastrukturen im Wirtschaftscluster Forst & Holz. Zum Vorteil aller, insbesondere kleiner und mittlerer Akteure entlang der Wertschöpfungskette vom Wald zum Werk sollen damit die notwendigen Voraussetzungen befördert werden, um auf den zunehmend internationalisierten Märkten bestehen zu können.
 
Köstinger: „Der digitale Wandel macht in der Forst- und Holzwirtschaft nicht halt. Digitalisierung ist für Deutschland und Österreich eine große Chance, an der wir nun gemeinsam arbeiten können. Der digitale Datenaustausch entlang der Wertschöpfungskette vom Wald zum Werk im Kontext globaler Märkte ist eine Bereicherung für alle Beteiligten. Der nachwachsende Rohstoff Holz und die daraus umweltfreundlich gefertigten Holzprodukte machen die Forst- und Holzwirtschaft zu einer Schlüsselbranche für die Bewältigung der Zukunftsherausforderungen wie demografischer Wandel, Landflucht, Umweltverschmutzung und Klimawandel. Wald und Holz sind auf vieles die Antwort. Ihr länderübergreifendes Projekt unterstreicht wieder einmal die Innovationskraft der Forst- und Holzwirtschaft. Österreich ist gern dabei, die digitale Zukunft von Wald und Holz mitzugestalten.“
 
Als Voraussetzung für einen problemlosen elektronischen Datenaustausch im grenzüberschreitenden Wirtschaftscluster Forst & Holz werden nun die Entwicklung eines gemeinsamen elektronischen Datenstandards, der Aufbau einer effizienten und sicheren digitalen Datenkommunikation und die Umwandlung bislang statischer Kommunikationsmodelle in dynamische Prozessmodelle gemeinsam in Angriff genommen.

Berliner Erklärung

Berliner Erklärung des DFWR

Vom 24. bis zum 26. Juni fand die 68. Jahrestagung und Mitgliederversammlung des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) unter dem Motto „Perspektiven für den Privatwald – Ansprache, Beratung, Betreuung, Bewirtschaftung“ in Berlin statt.Im Verlauf der Gespräche einigte sich die organisierte deutsche Forstwirtschaft auf die „Berliner Erklärung – Forstwirtschaft braucht Zukunft“, die einstimmig durch die Mitgliederversammlung verabschiedet wurde und sich an die Politik richtet.

Die Erklärung im Wortlaut finden Sie hier: Berliner Erklärung

Parlamentarischer Abend der Plattform Forst & Holz

Parlamentarischer Abend: Cluster Forst & Holz - Wirtschaftsriese im ländlichen Raum

Am 14.06.2018 hatte die Plattform Forst & Holz neue und bekannte Ansprechpartner aus der Bundespolitik zum Parlamentarischen Abend in Berlin eingeladen. Zahlreiche Abgeordnete sowie Vertreter aus Ministerien, Verbänden und Unternehmen nutzten die Möglichkeit, sich über aktuelle politische Themen auszutauschen. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Hans-Joachim Fuchtel, würdigte in seiner Eröffnungsrede die außergewöhnlichen Leistungen des Sektors für Umwelt und Gesellschaft.

Wirtschaftriese im ländlichen Raum

Das Wirtschaftscluster der forst- und holzwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland umfasst über 128.000 Unternehmen mit mehr als 1,1 Millionen Beschäftigten und einem jährlichen Gesamtumsatz von 180 Milliarden Euro – und das vorwiegend im ländlichen Raum. Die deutschen Forst- und Holzbetriebe sind daher der Motor der Wirtschaft und somit Garant für eine gesicherte Beschäftigung. „Die Politik muss sich den Herausforderungen der Zukunft, Klimaschutz, Stärkung der ländlichen Räume, Beschäftigung und Wohnraum annehmen“, so Georg Schirmbeck, Sprecher der Plattform Forst & Holz und Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates, bei der Eröffnung des Abends. „Holz aus Deutschland ist der umweltfreundlich produzierte, nachwachsende Rohstoff. Insbesondere die Forst- und Holzwirtschaft kann mit dem veredelten und so Kohlenstoff über Jahrzehnte bindenden Produkt Holz als eine der Schlüsselbranchen zu deren Bewältigung beitragen.“

Der Rohstoff der Zukunft

Der Parlamentarische Staatssekretär verdeutlichte: „Hinter den vielfältigen insbesondere für die Zivilgesellschaft relevanten Leistungen stehen die vielen Waldbesitzer und Forstleute mit bewussten Entscheidungen und engagiertem Handeln bei der nachhaltigen Nutzung und Pflege des Waldes. Die vielen neuen und noch in die Praxisreife zu überführenden Möglichkeiten der Holznutzung in der Bioökonomie zeigen Lösungswege auf, um auch der Verschmutzung der Umwelt mit Plastik entgegenzuwirken“, so Fuchtel. „Wir brauchen keinen ‚Käseglockennaturschutz‘ und keine Stilllegungsdiskussion:  Ich halte es für enorm wichtig, das Bewusstsein über die Möglichkeiten der Holzverwendung und ihrer hohen Bedeutung für Natur und Umwelt zu stärken.“ Er bilanziert: „Holz ist der Rohstoff der Zukunft. Innovationen aus der Wirtschaft, gestützt durch Forschung und Entwicklung, haben ihn zu einem ‚Hightech-Werkstoff‘ gemacht.“

Abschließend appellierte der stellvertretende Plattform-Sprecher und Präsident des Deutschen Holzwirtschaftsrates, Steffen Rathke, an die Politik: „Wir benötigen Rahmenbedingungen, die das Bauen mit Holz, den freien Handel sowie ressourceneffiziente Stoffkreisläufe fördern und die heimische Rohstoffproduktion dauerhaft sichern. Jetzt gilt es: Potenziale nutzen, Hemmnisse vermeiden und Anreize für die Verwendung von Holz schaffen!“

Zusatzinformationen zur Plattform Forst & Holz:

Die Plattform Forst & Holz ist ein Zusammenschluss der Dachverbände Deutscher Forstwirtschaftsrat e. V. (DFWR) und Deutscher Holzwirtschaftsrat e. V. (DHWR) und vertritt die gemeinsamen Interessen des Clusters Forst und Holz als Wirtschaftskette vom Wald bis zum Endprodukt.

Kontakt

Plattform Forst & Holz
c/o Deutscher Forstwirtschaftsrat e. V.
Geschäftsführer Wolf Ebeling
Claire-Waldoff-Straße 7
10117 Berlin
 
Tel.        030-31904 560
Fax         030-31904 564
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